Frei sei der Geist und ohne Zwang der Glaube!

Freireligiöse Gemeinde Darmstadt
(Gemeinschaft Freigeistiger und Humanistischer
Weltanschauung)
Körperschaft
des öffentlichen Rechtes, gegründet 1845
Gemeindezentrum
"Haus Geistesfreiheit" Herdweg 31 64285 Darmstadt
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Ein
neues Jahr heißt neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum
Ziel.
Alles
Gute zum Neuen Jahr wünschen wir unseren Mitgliedern verbunden mit den besten
Grüßen
Der
Vorstand der Freireligiösen Gemeinde Darmstadt KdöR
Aktuelle Informationen:
Veranstaltungen:
Gemeindezentrum
"Haus Geistesfreiheit" Herdweg 31 64285 Darmstadt
Programm
für das I. Quartal
2012
29. Januar 11:00 Uhr:
Gemeindeangelegenheiten
12. Februar
11:00 Uhr: Dr. Holger Behr: „Jahresrückblick“
25. März
15:00 Uhr: Mitgliederversammlung
Futter(n)
fürs Gehirn
Oder: Was kann ich essen, damit mein
Gehirn gut funktioniert?
Dieses
völlig neue Kursangebot ist eine lebendige Mischung aus Theorie und
Praxis mit leiblichem Wohl und Spaß. Erfahren Sie, welche Nahrungsmittel
wichtig für Ihre "grauen Zellen" sind. Passend dazu lernen Sie
Rezepte kennen, die wir gemeinsam zubereiten und an einem schön gedeckten
Tisch essen wollen. Zur Auflockerung zwischendurch gibt es ein wenig Gedächtnistraining.
So bleiben die grauen Zellen wach. So nehmen Sie nicht nur
neues Wissen mit, Sie können alles gleich an Ort und Stelle in netter
Gesellschaft ausprobieren.
Termine:
Mi.(
18-22:00 Uhr): 8.2. 15.2.
22.2. 29.2.
Sa. (9:00-18:00 Uhr): 10.3. 21.4.
Rundschreiben I /
2012 Januar
- März 2012
Liebe
Mitglieder der Freireligiösen Gemeinde, liebe Freunde einer Freien
Weltanschauung!
Das
Jahr neigt sich dem Ende zu und es heißt nun Rückschau halten, auf die
Ereignisse des ausklingenden Jahres. Wir, die Vorstandsmitglieder des seit
einem Jahr agierenden Vorstandes unserer Gemeinde, haben versucht, die
Gemeinde Darmstadt neu zu beleben, neue Akzente zu setzen und Anregungen zu
geben. Die Beteiligung an unseren Veranstaltungen lässt leider nach wie vor
zu wünschen übrig, sodass sich erneut die Frage stellt, ob die
Mitgliedschaft wünscht, die Freireligiöse
Gemeinde Darmstadt zu erhalten.
Aus
diesem Grund wollen wir erneut Einkehr halten und uns überlegen, wie es
weiter gehen soll. Wir möchten möglichst mit allen Gemeindemitgliedern
zusammen kommen , um konstruktive Ideen zu entwickeln, wie wir in den
kommenden Jahren die Gemeindearbeit weiterführen wollen. Wir werden uns am So.
dem 29.1.12 um 11:00 Uhr im Gemeindehaus treffen, um diese Fragen
gemeinsam ausführlich zu besprechen und bitten Sie, alle zu kommen.
Je
mehr von Ihnen anwesend sind, um so umfangreicher kann ein Meinungsbild
entstehen, nur gemeinsam sind wir stark, einer allein - ein Vorstand
alleine kann nicht viel bewirken!
Ich
möchte nun einen Rückblick geben über die Veranstaltungen des letzen
Quartal 2011:
Vom
4.-6. November fand in unserem Haus die Bundesversammlung des BFGD
statt. Herr Rainer Schrauth wurde in seinem Amt als Präsident bestätigt,
wir gratulieren ihm.
Unser
Vortrag im November 2011 zum Thema: „Wandel der Bestattungskultur“ war
inhaltlich ein voller Erfolg und wurde von den Referenten sehr professionell
gestaltet.
Der
Soziologe Mathias Meixler stellte fest, dass wir den Umgang mit dem Tod
verlernt haben. Nicht mehr die Familie ist der „Hort“ für Sterbende,
nicht dort vollzöge sich Sterbebeleitung, wie dies wünschenswert wäre,
sondern in Institutionen, die sich um Sterbende kümmerten. Er referierte darüber,
dass Hinterbliebene einen Ort zum Trauern benötigen. Anhand von Bildern von
Grabsteinen aus den letzen Jahrzehnte, arbeitete er die Veränderungen der
Bestattungskultur heraus und stellte den Friedhof als kulturellen Ort dar,
an dem bewusst Trauer
gelebt werden kann. Es wurde den Anwesenden klar, dass es in einer humanen
Gesellschaft keinesfalls akzeptiert werden kann, dass Tote entsorgt werden,
(ohne Bestattung, ohne Grab) wie dies zum Teil leider bereits schon
praktiziert wird.
Die
von uns geladene Bestatterin sprach aus ihren Erfahrungen im Umgang mit
Hinterbliebenen, und beschrieb die emotionale Situation, in der sich diese
Menschen befinden. Die Erfahrung
des Verlustes eines Nahestehenden löse oft Ängste bei den Zurückgebliebenen
aus, besonders die Angst vor dem Alleine sein. Es wurde den Anwesenden
deutlich, dass hier die Gesellschaft gefordert ist, Hilfestellungen zu geben
um diesen Personenkreis zu unterstützen. Einen solchen mitmenschlichen Umgang
mit Trauernden ist auch innerhalb unserer Gemeinde wünschenswert und kann nur
durch Mithilfe von Aktiven bewerkstelligt werden.
Unser
Referent vom Grünflächenamt der Stadt Darmstadt,
ein mit Bestattungsaufgaben betrauter Experte, plädierte gegen die
Anonymisierung in der Sterbekultur. Friedhöfe sind ein kultureller
Begegnungsort für Menschen, an dem sie Andacht und Einkehr halten können, um
die Trauer zu verarbeiten. Sie sind als Kulturgut für die Trauerbewältigung
von wichtiger Bedeutung. Er stellte uns die verschiedenen Arten von
Bestattungsmöglichkeiten vor. Die Bestattensmöglichkeiten in unserem
Kulturraum sind vielfältiger, als es den Meisten bekannt ist.
Es
wurde deutlich, dass wir uns viel zu wenig Gedenken machen, uns viel zu wenig
mit Sterben und Tod auseinander setzen. Es wurde uns bewusst, dass wir mit
unseren Verstorbenen so umgehen, wie wir dies auch mit den Lebenden tun.
Ein
anwesender Herr aus dem islamischem Kulturkreis erzählte uns des weiteren vom
Umgang mit Sterben und Tod innerhalb seiner Ahmadiyya
Muslim Jamaat Gemeinde in
Frankfurt. Eine Anonymisierung des Todes, sowie eine Vereinsamung
der Hinterbliebenen gibt es bei den Mitgliedern dieser Gemeinde nach
seinen Aussagen nicht. Man stünde ständig in Kontakt mit allen Mitgliedern
der Gemeinde, wenn einer Sorgen habe, krank sei, oder im Sterben läge, würde
der Gemeinderat umgehend unterrichtet, so dass sich die aktiven
Gemeindemitglieder umgehend um
diesen kümmerten. Also scheinbar eine intakte Gemeinschaft.
Unsere
Veranstaltung zum Totengedenken war gut besucht. Die Familien unserer
verstorbenen Gemeindemitglieder hatten Gelegenheit, ihren Angehörigen zu
gedenken.
Während
eines Gemeindenachmittags im Oktober 2011 stellte Frau Monika Langer aus
Seeheim-Jugenheim ihr Programm zum Gedächtnistraining vor und machte mit uns
kleine Übungen, die uns bewusst machten, wie diffiziel unser Gehirn
strukturiert ist. Sie bietet auch 2012 wieder ein Programm in unseren Räumen,
zusammen mit ihrer Kollegin Frau Dr. Vogt-Saggau an, das ich Ihnen kurz
vorstelle. Wer Interesse hat, kann sich mit Frau Langer direkt unter der
Tel.Nr.: 06257-868882 in Verbindung setzen.
Astrid
Schneider
-
Gemeindeleiterin -
So finden Sie zu
uns!
Kontakt
Grundlage
der Freireligiösen Gemeinde Darmstadt:
Die am 14.Juni 1845 gegründete
Deutsch-Katholische Gemeinde wurde ab 17. Juni 1910 unter dem Namen
"Freireligiöse Gemeinde Darmstadt" weiter geführt. Die Männer und
Frauen dieser Gemeinde hatten sich hier zusammen geschlossen, um das religiöse
Bewusstsein zu vertiefen und zum Wohle der Menschen fruchtbar zu machen. Die
Freiheit des Geistes und des Gewissens sind die Grundlagen ihres Denkens und
Handelns.
Als staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft
hat die Gemeinde den Status einer "Körperschaft des öffentlichen
Rechtes".
Verfassung der Freireligiösen Gemeinde Darmstadt KdöR
(Satzung)
Weitere umfangreiche Information über die Freireligiöse Bewegung
Der BFGD (Bund der Freireligiösen Gemeinden Deutschlands) stellt
sich der Vergangenheit:
Archiv: Texte & Informationen vergangener Rundschreiben, Vorträge &
Veranstaltungen
Geistesfreiheit - Meinungsfreiheit: Ihre unzensierten Meinungen &
Beiträge
Bitte senden Sie Ihre Meinung & Beiträge ausschließlich in
elektronischer Form (E-Mail) an: meinung@freireligioese-darmstadt.de
Ständige
Veranstaltungen:
Seniorenkreis
der Stadt Darmstadt im "Haus Geistesfreiheit"
Herdweg 31 in 64285
Darmstadt
Treff für Darmstädter Senioren, unabhängig von einer
Gemeindezugehörigkeit.
Wir freuen uns jeden
Mittwoch um 14.30 Uhr auf Ihren Besuch in unserem offenen Seniorentreff und
heißen Sie mit Freunden und/oder Gästen herzlich willkommen.
Religionsunterricht
Der schulische
Religionsunterricht wird von der FLH für uns durchgeführt.
Bitte wenden Sie
sich an: Dr. Holger Behr Tel: 06103-52619 oder die FLH-Geschäftsstelle:
0611-377715
Programm der Freireligiösen Landesgemeinschaft Hessen KdöR
Mitgliederbetreuung:
Für die Durchführung (auch für Nicht-Mitglieder der Gemeinde)
von:
wenden Sie sich bitte direkt an die Gemeindeleiterin und Sprecherin der Gemeinde:
Astrid
Schneider
Tel: 06162 - 9 627 999 sprecherin@freireligioese-darmstadt.de
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Letzte Änderung dieser Seite: 25.03.2012
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